Selbstgebastelte Laternen leuchten den Weg beim Martinsumzug

 

Der Gottesdienst, der dieses Jahr leider ohne Pfarrer Wolfram stattfinden musste, wurde von den Kindern mit dem Lied „Ich habe eine schöne Laterne“ lautstark eingeläutet.

Es sollte dann jedoch vor allem um einen Mann namens Martin gehen, der, wie die Kinder aufgefordert wurden zu erzählen, als einfacher Soldat diente. Er verschloss die Augen allerdings nicht vor dem Leid und Elend Anderer, so wie seine Kameraden, sondern half als Hilfe gebraucht wurde. Auch die Gemeinde wurde zu Nächstenliebe und offenen Herzen aufgerufen. Im Sinne von Sankt Martin wurde dieses Jahr in der Kollekte für die  Keidenzeller Familie, die bei dem Hausbrand alles verloren hat, gesammelt.

Anschließend ging es für die Kinder zum „wichtigsten“ Teil des Abend über. Die Laternen wurden entzündet und, begleitet vom Posaunenchor, führte der Umzug, trotz leichten Regens, über den Hauptmarkt, wo die Eltern schon auf ihre Löwis, Mohnis, Kornis, Grashüpfer, Wichtel und Zwerge warteten.

Dort wurde von den Kindern musikalisch aufgefordert, „Kommt, wir woll’n Laternenlaufen“. Dieser Aufforderung folgten viele Eltern, Bekannte und Freunde und liefen, wie vorher von den Erzieherinnen gewünscht, hinter dem Zug her. Über die Rosenstraße ging es zum Bürgerhaus. Die Langenzenner Feuerwehr war so nett und sicherte den Weg für die Kinder, mit Blaulicht und Wegbegleitern.

Am Bürgerhaus wurde nochmals fröhlich gesungen, bevor es zur Aufwärmung in den festlich dekorierten Bürgersaal ging. Der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl und verkaufte Wienerle, Glühwein und natürlich Kinderpunsch.

 

Nathalie Stahlhofen

Elternbeirat

 

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